Häufige Fragen
Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, rufen Sie uns bitte an, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Themenkomplex: Wie fange ich an?
Wie fange ich an?
Wenn Sie herausgefunden haben, an welcher Stunde Sie teilnehmen wollen. Kommen Sie einfach zu einer kostenlosen Probestunde, auch ohne Voranmeldung. Bringen Sie bitte lockere Kleidung mit, in der Sie sich wohl fühlen. Wir trainieren barfuss, also Schuhe sind nicht erforderlich.
Welche Kleidung wird getragen?
Nach dem Sie sich entschieden haben, mit dem Qi Gong fort zu fahren, steht es Ihnen frei traditionelle Kleidung zu tragen. Der Preis eines Qigonganzuges schwankt zwischen 35,- und 45,- Euro
Muss man Voraussetzungen mitbringen?
Grundsätzlich brauchen Sie keine besonderen Kenntnisse oder Erfahrungen, um mit der Qi Gong zu beginnen. Ab dem sechzehnten Lebensjahr macht es Sinn mit dem Qi Gong anzufangen und auch im fortgeschrittenem Alter (60-70 Jahre), ist das erlernen des Wundang Qi Gongs immer noch möglich.
Die einzige Voraussetzung ist, dass Sie sportgesund sind.
Wie viele Teilnehmer sind in einem Kurs?
Unsere Gruppen sind klein, etwa 5 – 16 Teilnehmer (innen). Abhängig von der Teilnehmerzahl unterrichtet ein Lehrer, der von 1-3 Assistenten unterstützt wird.
Wie oft sollte ich in der Woche üben?
Es reicht aus einmal in der Woche zu üben, um gute Fortschritte zu erzielen. Wenn Sie darüber hinaus ein Bedürfnis, nach einem intensiveren Training haben, steht es Ihnen frei zusätzliche Kurse und Seminare zu belegen.
Was heißt Egnoka?
EGNOKA kommt aus dem Altgriechischen und heißt
"Ich habe erkannt".
Der Name steht für das Programm!
Was bedeutet die Spirale?
Die Spirale steht für die Weiterentwicklung aus dem Kreis heraus. Für das Lernen und Erkennen auf einer tieferen Ebene. Sie kennen sicherlich die Redensart:
“Wir drehen uns im Kreis und kommen so zu keiner Lösung!“
Zu einer neuen Erkenntnis oder Lösung zu gelangen bedeutet, die Dinge aus einer anderen Perspektive (Ebene) zu betrachten, im Sinne der Spirale.
Was bedeuten die Farben gelb, rot und blau?
Die drei Farben werden von der vedischen (griechischen) Elementenlehre abgeleitet: Das Raum,-Luft,-Feuer,-Wasser,-und Erdelement.
Im Ayurveda reduziert man die 5 Elemente auf 3 Doshas:
| Vata | - | gelb |
| Pitta | - | rot |
| Kapha | - | blau |
Die drei Farben symbolisieren die Ganzheit des Lebens.

Qi Gong in der Egnoka-Schule, Sie werden dort abgeholt wo Sie stehen!
Themenkomplex: Preise
Gibt es eine Aufnahmegebühr?
Es gibt keinen Aufnahmegebühren oder Einschreibungsgebühren.
Gibt es Preisvergünstigungen?
Für den ersten Kurs gilt der Normalpreis, jeden weiteren Kurs erhalten Sie zum halben Preis.
Preisgarantie und Preisstabilität!
Wir garantieren Ihnen, dass jeder der jetzt einen Kurs bucht, ihn zum gleichen Preis erhält wie Sie. Darüber hinaus bleibt auch Ihr Kurspreis stabil, wie bei den Kursteilnehmern (innen), die vor 15 Jahren angefangen haben und noch immer zum alten Preis Ihre Stunden besuchen!
Kostenlose Freistunden!
Jeden Monat gibt es so genannte Freistunden, diese Stunden kann jeder Kursteilnehmer zusätzlich kostenlos besuchen. Außerdem hat Sie die Möglichkeit, auch Freude und Bekannte dazu kostenlos einzuladen!

Der persönliche Qi Gong Unterricht!
Themenkomplex: Wudang Qi Gong
Was ist das charakteristische Merkmal von Wudang Qi Gong?
Bei vielen Qi Gong Arten liegt das Hauptaugenmerk auf Symptomgebundenen Übungen - sprich für jede Krankheit eine spezielle Übung. Bei den 5 Übungen des Wudang Qi Gong schaffen wir jedoch ein komplettes neues Fundament für unsere Gesundheit. Alle Übungen greifen ineinander und verstärken ihre Wirkung gegenseitig. Die 5 Übungen sind keine Basisübungen, auf die ein komplizierteres System von Übungen aufbaut. Sie stehen wie ein einfacher geschlossener Kreis für sich. Die Auswahl der Übungen reicht völlig aus, um für sich selbst Gesundheit und Gleichgewicht zu finden und einen tiefen Weg der Weisheit zu gehen. Die Wirkung der Übungen dringt zum einen von außen nach innen bis in die Zellen hinein. Aus dem Zelleninnern heraus wiederum erzeugen die Übungen eine unvergleichlich tiefe Heilkraft für den ganzen Körper, für das Herz und die Gedanken.
Ist Wudang Qi Gong etwas für mich?
Grundsätzlich sind die 5 Übungen des Wudang Qi Gong für jeden gedacht. Egal ob alt oder jung, krank oder gesund, arm oder reich, egal welcher Religion zugehörig oder atheistisch. Die Übungen berufen sich auf die Verbindung zur Natur und ihren Wirkkräften, die wir uns durch das Praktizieren zu nutze machen. Die Übungen werden größtenteils im Stehen ausgeführt und beinhalten ruhige, fließende Bewegungen, sowie stille Körperhaltungen. Für manche Menschen sind die langsamen Bewegungen und die dabei aufkommende Ruhe gewöhnungsbedürftig, da wir im Alltag an schnelle und hektische Bewegungen gewöhnt sind. Die meisten empfinden den Charakter der Übungen jedoch von anfang an als sehr wohltuend, entspannend und gleichzeitig energetisierend. Letztendlich gibt es nur eine Empfehlung: besuchen Sie ein Seminar oder einen Kurs und betreiben sie selber ‚Forschung', ob ihnen die Übungen zusagen oder nicht. Bei allen wöchentlich stattfindenden Kursen ist ein Reinschnuppern unter Absprache mit dem Lehrer jederzeit möglich.
Was ist Qi und wie kann ich es wahrnehmen?
In Qi Gong Kursen und auf Seminaren ist häufig von ‚Qi die Rede. Qi bedeutet soviel wie Lebensenergie. Was ist nun diese Lebensenergie? Und wie können wir sie uns begreifbar machen, da sie doch unsichtbar ist? Qi fließt im Innern der Meridiane durch unseren ganzen Körper. Meridiane (Energieleitbahnen) können wir uns vorstellen wie Adersyteme, in denen Blut durch den Körper transportiert wird. Nur dass in den Meridianen Qi fließt. Diese Leitbahnen sind mit allen Körperteilen und Organen verbunden. Da wir Qi nicht mit bloßem Auge sehen können (genau wie Elektrizität oder Wind), nehmen wir es durch die Dinge wahr, die vom Qi bewegt bzw. beeinflusst werden. Durch Elektrizität brennt eine Glühbirne. Wir sehen deutlich das helle Licht. Die Äste eines Baumes bewegen sich im Wind hin und her, obwohl wir den Wind an sich, also die Bewegung der Luftmassen nicht sehen können. Während der Qi Gong Übungen treten ebensolche Phänomene auf, wie zum Beispiel, dass unsere Hände warm werden oder unsere Beine anfangen zu kribbeln. Insgesamt können wir während des Übens sieben verschiedene Phänomene wahrnehmen, die ein Ausdruck der Aktivität von Qi sind:
All diese Sensationen sind uns eigentlich schon bekannt. Also ist dieses Energiegefühl eigentlich gar nichts ‚Neues'. Doch der Unterschied besteht darin, aus welchem Zusammenhang heraus wir diese Sensationen erleben und hervorrufen können. Wir bekommen warme Hände, wie normalerweise nur bei sportlicher Betätigung. Doch es besteht ein großer Unterschied dazwischen. Oder uns läuft ein kalter Schauer über den Rücken, wie bei einem schönen Liebesfilm - jedoch machen wir gerade Qi Gong Übung und denken an nichts besonderes. Somit ist die Lebensenergie, mit der wir beim Qi Gong arbeiten, nicht länger etwas Abstraktes und Unsichtbares: anhand der 5 Übungen des Wudang Qi Gong machen wir Qi für uns spürbar und erfahrbar.
Beim Üben ist mir schwindelig/übel geworden. Was bedeutet das?
Beim Üben spüre ich Schmerzen im Rücken/ bzw. in den Knien. Was bedeutet das?
Diese Phänomene sind Ausdruck von der Arbeit des Qi in unserem Körper, welches durch die Übungen deutlich angeregt wird. Wir nehmen wahr, wie das Ungleichgewicht in uns während der Übung zurechtgerückt wird. Manchmal fühlt es sich wunderbar an, manchmal kann es auch mit vorübergehend unangenehmen Sensationen einhergehen, wie Schmerzen, Übelkeit oder Schwindelgefühl. Dies sind alles Symptome, die besonders beim ersten oder zweiten Mal auftreten, also zu Beginn unseres Übungsweges. Wir müssen uns deshalb jedoch keine Sorgen machen. Diese unangenehmen Sensationen verschwinden spätestens fünf bis zehn Minuten nach der Übung und weichen meist einem Gefühl von Frische und Wohlbefinden, als hätten wir uns von einer Altlast befreit.
Ist Qi Gong etwas, an das ich glauben muss, damit es funktioniert?
Wudang Qi Gong ist nicht eine Sache des Glaubens, sondern eine Sache des Übens. Die Übung steht immer im Mittelpunkt. Ob wir an Qi oder dessen Wirkung glauben, ist zweitrangig. Allein das Praktizieren der 5 Übungen bringt uns früher oder später die Gewissheit, was es damit auf sich hat. Wir betreiben mit uns selbst Forschung und beobachten alle auftretenden Phänomene genauestens. Mit der Zeit fügt sich ein immer klareres Bild darüber zusammen, was Qi Gong ist und was es nicht ist. Wir finden selber heraus, wie es genau wirkt, an welcher Stelle es wirkt, und in welchem Maße es unsere Gesundheit und unser Gleichgewicht fördert.
Ist das Energiegefühl eine reine Einbildungssache?
Das Qi-Gefühl entsteht allein durch die Ausübung der Körperhaltungen und Abfolgen der Bewegungen. Jedoch können wir es uns zunutze machen, dass unsere Gedanken bei der Qi Gong Übung eine wichtige Rolle spielen. Gedanken sind sehr stark mit dem Qi in unserem Körper verbunden. Verbinden wir sie mit den Körperbewegungen, wird durch diese Form der Konzentration die Wirkung der Übung spürbar verstärkt. Manche sind dazu geneigt, es vorschnell als Einbildung abzutun, also als etwas nicht real Existierendes. Doch unsere Gedanken sind real. Sie besitzen eine reale Wirkkraft, die sich nachweislich auf unser Empfinden und unsere Gesundheit auswirkt. Letztendlich zählt beim Qi Gong allein die Wirkung - und die ist durch Gedankenverbindung meist größer.
Wie viel Zeit sollte ich täglich Qi Gong üben?
Am besten ist es, zweimal täglich zu üben. Die Übungszeit kann dabei zwischen fünfzehn Minuten und einer Stunde variieren. Wir können langsam anfangen und mit der Zeit unsere Übungszeit ausdehnen. Wenn in uns das Gefühl ist, wir hätten keine Zeit oder keine Lust, sollten wir zumindest einmal täglich die Übungen ausführen. Je kontinuierlicher und regelmäßiger wir die Übungen ausführen, umso mehr geht die Übung in die Tiefe und umso weitgreifender wird ihre Wirkkraft.
Wann ist die beste Tageszeit für Qi Gong Übungen?
Die Antwort ist einfach: wenn wir Zeit haben - dann ist die beste Zeit zum Üben. Klassischerweise wird im Wudanggebirge an zwei Tageszeiten geübt: zwischen 23 und 1 Uhr nachts, sowie zwischen 11 und 13 Uhr mittags. Dann nämlich ist die Yin- bzw. Yangenergie am stärksten und die Wirkung der Übung ist optimal. Für die meisten bietet sich jedoch am ehesten der Morgen an (nach dem Aufstehen) oder der Abend (vor dem Zubettgehen), wenn wir ungestört sind und keine Anrufe/Besuche/Termine zu erwarten haben. Dies ist der beste Geisteszustand für Qi Gong Übungen. Und der zählt in der Wirkung mehr als die Tageszeit.
Wo und wie kann ich die 5 Übungen des Wudang Qi Gong am besten erlernen?
Am besten ist es, die 5 Übungen des Wudang Qi Gong bei einem Lehrer in einem Kurs oder auf einem Wochenendseminar zu lernen. Auf keinen Fall sollten wir versuchen, die Übungen ohne Anleitung eines Lehrers erlernen. Es entstehen zwar keine Nebenwirkungen, wenn wir sie falsch ausführen, doch verringert sich die positive Wirkung erheblich, wenn unsere Körperhaltung fehlerhaft ist. Wird in unserer Stadt/unserem Ort ein wöchentlicher Kurs angeboten, sollten wir die Chance auf jeden Fall wahrnehmen, um den größten Nutzen aus den Übungen zu ziehen und außerdem anhand von Erfahrungsaustausch mit anderen unsere tägliche Praxis stabilisieren können. Wenn noch kein Kursangebot in unserer Nähe vorhanden ist, so haben wir die Möglichkei, an einem oder mehreren Wochenendseminaren teilzunehmen, bei denen die 5 Übungen des Wudang Qi Gong grundsätzlich im Mittelpunkt stehen. Der Vorteil an Wochenendseminaren ist, dass wir durch die stattfindende intensivere Praxis tiefer ins Wesen des Qi Gong eindringen und gleich zu anfang ein Energiegefühl bekommen können.
Über einen wie großen Zeitraum hinweg muss ich die Übungen machen, damit meine Krankheit heilt?
In unserem Körper gibt es (aus dem System der Traditionellen Chinesischen Medizin heraus) verschiedene Arten von Energie in unserem Körper. Zum Beispiel Abwehrenergie (wei qi), Blutenergie, Organenergie, Knochenmarkenergie, oder Zellenenergie.
Wenn wir beginnen, die 5 Übungen zu praktizieren, dann wirkt sich das zeitlich in unterschiedlichem Maße auf diese Energien aus. Das ‚wei qi\\\\' zum Beispiel reagiert sehr schnell auf die Übungen - unser Immunsystem wird dadurch stärker und wir sind weniger anfällig für Erkältungen und Ähnlichem. Leiden wir an einem Organproblem, so erfordert es unter Umständen eine längere Übungszeit, bis sich eine Erneuerung des Organs eingestellt hat. Ebenso bei der Zellenenergie ist eine längere, kontinuierliche Praxis vonnöten, bis sich die Zellen von innen heraus erneuern können. Zu beachten ist natürlich auch, dass es außer der Qi Gong Übung noch viele andere Faktoren gibt, die unsere Gesundheit beeinflussen und eine wichtige Rolle spielen: die Ernährung, das Feng Shui (die Energie unserer Wohnung), unsere familiäre Situation, unser Arbeitsplatz u.s.w..
Wenn wir beispielsweise jeden Tag viel Alkohol konsumieren, stark rauchen, uns schlecht ernähren, neben einer stinkenden Kläranlage wohnen und uns ständig mit unserem/r Partner/in in den Haaren liegen, so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn unsere Qi Gong Übung nicht die erwünschte Wirkung zeigt. In einem solchen Fall verhelfen die 5 Übungen des Wudang Qi Gong allemal dazu, eine bessere Verbindung zu unserer Umgebung zu schaffen und unsere Lebensverhältnisse ins Gleichgewicht zu bringen. So ist es nicht selten ein langer Weg, den wir gehen, um die ursprünglich angesetzten Ziele, wegen denen wir Qi Gong angefangen haben, zu erreichen. Das muss jedem ernsthaft Übenden klar sein.
Kann es beim Wudang Qi Gong zu Nebenwirkungen, bzw. Gegenanzeigen kommen?
Keine der fünf Übungen ist in irgendeiner Weise schädlich. Wenn wir zum ersten oder zweiten Mal in unserem Leben Qi Gong üben, kann es zeitweise zu Rücken- oder Knieschmerzen kommen, gegebenenfalls auch zu Schwindelgefühlen oder leichter Übelkeit. Dies sind wohlgemerkt keine negativen Gegenanzeigen, wie es bei Medikamenten der Fall wäre. Wir bekommen durch die natürlichen Bewegungsabläufe und Körperhaltungen der 5 Übungen lediglich eine deutliche Rückmeldung, inwiefern unser über Jahre hinweg entstandenes Ungleichgewicht auf einen natürlichen Qi-Fluss reagiert. Davon sollten wir uns auf keinen Fall abschrecken lassen. Es ist vielmehr gut zu spüren, dass wir genau an den richtigen Stellen mit uns arbeiten. Wenn wir regelmäßig üben, werden wir merken, wie schnell wir aus dem Ungleichgewicht wieder zurück ins Lot kommen.
Sollten wir dennoch unsicher sein, was gewisse Empfindungen während des Übens bedeuten, ist es ratsam, sich an einen Lehrer zu wenden oder eine e-mail an den QFW e.V. zu schreiben ( info@wudangberg.de ), damit letzte Zweifel aus dem Weg geräumt werden.
Woher kommt eigentlich die neue Energie, die ich aufnehme?
Es gibt verschiedene Wege, wie wir Energie während des Übens aufnehmen:
Ist es besser in einem (Meditations-) Raum oder draußen im Freien Qi Gong zu praktizieren?
Es ist gleichermaßen gut im Innern eines Hauses oder im Freien zu üben. Im Regelfall ist es für die meisten einfacher zu Hause oder in einem Gruppenraum die Übungen durchzuführen, weil viele keinen Garten besitzen und/oder nicht genügend Zeit haben, um in die Natur zu fahren. Aber natürlich hat es sehr viele Vorteile draußen in der Natur zu üben, um ein Gefühl für die Elemente und natürlichen Energien zu bekommen. Ausnahmen gibt es, wenn es draußen gewittert, regnet, zu kalt oder zu windig ist - dann sollten wir auf jeden Fall Innen üben. Grundsätzlich ist es ratsam, im laufe der Praxis beide Arten des Übens zu erfahren, um ein tieferes Verständnis für Qi Gong zu entwickeln.
Ist es besser alleine zu üben oder in einer Gruppe?
Wir sollten so oft es uns möglich ist in einer Gruppe üben. Durch die Einsgerichtetheit aller Übenden entsteht ein viel stärkeres Energiefeld, von welchem jeder einzelne Übende profitiert. Je mehr Übende, desto besser. Jedoch kann es auch durchaus seine Qualitäten haben, in einer kleineren Gruppe zu üben. Manchmal ist die Energie dann feiner. Natürlich können wir auch allein üben, zumal den meisten Praktizierenden gar nichts anderes übrig bleibt, wenn sie in ihrem Haushalt der einzige Qi Gong Übende sind. Doch die Erfahrung zeigt immer wieder, welch prägnanter Unterschied besteht, wenn in einer Gruppe Qi Gong geübt wird. Es ist wie bei einem Fußballspiel oder einem großen Konzert: das Gefühl in der Masse der Fans ist zweifelsohne ein viel stärkeres, als wenn wir ganz allein auf der Tribüne ständen und jubelten.
Kann ich die 5 Übungen auch während der Schwangerschaft praktizieren?
Es ist neben guter Ernährung und emotionalem Gleichgewicht das Beste, was einem ungeborenen Baby passieren kann, wenn die Mutter Qi Gong übt. Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass sich die Schwangere nicht überanstrengt. Besonders wenn sie erst während der Schwangerschaft mit Qi Gong beginnt. Die fünf Übungen des Wudang Qi Gong können problemlos bis drei Monate vor der Geburt durchgeführt werden. Danach empfiehlt es sich, bis zum Zeitpunkt der Geburt das Gewicht auf ruhige Meditation im Sitzen zu verlagern und sich ansonsten so vielen angenehmen Sinneseindrücken wie möglich auszusetzen (schöne Musik, gutes Essen, Spaziergänge in der Natur u.s.w.). Drei Monate nach der Geburt, wenn sich der Körper der Frau wieder von der Schwangerschaft erholt hat, können die 5 Übungen fortgesetzt werden.
Ich übe die 5 Übungen schon seit einiger Zeit, aber meine Beschwerden, wegen denen ich Qi Gong praktiziere, sind noch nicht besser geworden, bzw. noch nicht völlig geheilt. Was mache ich falsch, oder was könnte ich noch besser machen?
Im Regelfall ist ganz einfach Geduld erforderlich. Die Geschwindigkeit dieses natürlichen Heilungsprozesses ist mit Sicherheit langsamer als unsere Wünsche und Erwartungen, die wir zu Beginn unserer Qi Gong Laufbahn hegen. Einer der Hauptaspekte der anfänglichen Qi Gong Praxis ist wie gesagt das Erlernen von Geduld. Ohne dass wir geduldig sind, können keine stabile Gesundheit und kein Gleichgewicht entstehen. Es ist wie mit dem Bauern, der säht: er würde niemals mitte Mai wutentbrannt auf sein Feld stürmen und laut herausschreien: ‚Warum ist mein Korn immer noch nicht reif?
Er weiß, dass er warten muss, bis das Korn im Spätsommer von selbst gereift ist. Alles was er tun kann, ist, sich regelmäßig um das Feld zu kümmern und alles zu tun, was nötig ist, um eine gute Ernte herbeizuführen. Beim Qi Gong tun wir das gleiche: wir üben jeden Tag und beobachten, wie unsere Gesundheit und unser Gleichgewicht langsam aber sicher heranreift. Um unsere Übung noch wirksamer zu machen, können wir natürlich unser Bestreben danach richten, vermehrt in Gruppen zu üben, unsere Körperhaltung vom Lehrer verbessern zu lassen, oder gar eine Qi Gong Reise mit Großmeister Dan Gong Xiong nach China zu unternehmen, um den Reifungsprozess zu vertiefen und zu beschleunigen. Normalerweise reicht jedoch die eigene Übung vollkommen aus.
Können auch meine Kinder die 5 Übungen praktizieren?
Kinder sind sehr schnell für Qi Gong zu begeistern. Sie haben meist ein starkes Qi Gefühl während der Übung. Doch eben weil es Kinder sind, ist die Begeisterung oft so schnell verflogen, wie sie gekommen ist. Sie besitzen nicht genügend Geduld, um die Übungen in voller Länge auszuführen. Sie möchten Qi Gong vielmehr spielen. Das ist gut so.
Wenn ein Kind Interesse an den 5 Übungen zeigt, und sie gern einmal ausprobieren möchte, so sollte es jederzeit als unser Gast herzlich eingeladen sein und jeweils dann aufhören, wenn es keine Lust mehr hat. Auch wenn unsere eigene Übung noch nicht beendet ist. Das Kind übt mit uns zusammen, macht aber doch seine eigene Übung.
Gehört Wudang Qi Gong einer Religion an?
Das Wudang Gebirge ist das Zentrum des Daoismus, die neben Buddhismus und Konfuzianismus eine der Hauptreligionen in China ist. Somit sind die Ursprünge der 5 Übungen des Wudang Qi Gong tief im Geist des Daoismus verwurzelt. Zur Verwunderung vieler Europäer ist in China eine Vermischung der Religionen alltäglich, nach dem Motto: man nimmt, was man kriegt - je mehr, desto besser. Somit hat auch das Wudang Qi Gong Verbindung zum Buddhismus und zum Konfuzianismus. Diese Vermischung findet Ausdruck in den Orten, an denen die Übungen traditionell gelehrt und ausgeführt werden: das Wudang Gebirge genauso wie die Insel Pu Tuo Shan, welche eine buddhistische Pilgerstätte ist. Diese Vermischung wäre gar nicht möglich, wenn die Übungen an feste Glaubenssätze gebunden wären. Der eigentliche Inhalt der Übungen ist völlig frei von religiösen Riten, Sutren oder Göttervorstellungen. Der Geist der 5 Übungen zielt einzig auf die Verbindung zur Natur und auf die Erlangung eines natürlichen Gleichgewichts. Die sich daraus entwickelnde Weisheit ist religions übergreifend und zeitlos.
Kann ich trotz meines religiösen Glaubens problemlos die 5 Übungen praktizieren, oder gibt es da Widersprüche?
Wer die 5 Übungen für sich selbst praktiziert, um die Gesundheit zu stärken und mehr inneres Gleichgewicht zu finden, der wird keinerlei Widersprüche zu der eigenen Religion finden. Im Gegenteil: viele Übende, die religiös sind, bemerken, dass sich durch die Praxis der 5 Übungen ihr persönliches Glaubensverständnis vertieft hat und sie einen noch besseren Einblick in die eigene Religion gewinnen. Wer jedoch selber Lehrer für die 5 Übungen des Wudang Qi Gong werden möchte, oder mit Großmeister Dan Gong Xiong zusammen nach China reist, der kommt nicht darum herum, sich zumindest theoretisch eingehender mit dem Daoismus und dem Buddhismus zu beschäftigen, da sie wie gesagt den Ursprung dieses Übungssystemes bilden.
Was muss ich tun, um Schüler von Großmeister Dan Gong Xiong zu werden, bzw. kann jeder Schüler werden, oder gibt es gewisse Voraussetzungen, die es zu erfüllen gilt?
Theoretisch kann jeder Schüler von Großmeister Dan Gong Xiong werden. Es ist jedoch ratsam, ihn erst einmal auf einem Wochenendseminar kennen zu lernen und sich unverbindlich von seiner Kompetenz und seinen Fähigkeiten überzeugen zu lassen. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir von ihm ernsthaft Qi Gong lernen wollen, dann können wir zunächst einen seiner Schüler darauf ansprechen, Fragen stellen und uns weitere Informationen geben lassen. Schüler vom Großmeister zu werden, bedeutet natürlich nicht, den eigenen Beruf über Bord zu werfen und nur noch Qi Gong zu praktizieren. Es bedeutet vielmehr die Kunst, sich selber zu entwickeln, die Qi Gong Übung mit dem eigenen Alltags- und Familienleben zu verbinden und mit einem ganz normalen Herzen Verwirklichung zu erlangen.
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Vereins für Qi Gong Forschung und Wissenschaft e.V. (QFW)

Wudang Qi Gong nach Großmeister Dan Gongxiong in der Egnoka-Schule
Der chinesische Begriff "Qigong" setzt sich aus dem Wort "Qi", das allgemein mit "Lebensenergie" übersetzt wird, und dem Wort "Gong" zusammen, das "Arbeit" oder "Übung" bedeutet. Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung für verschiedene Praktiken, durch welche die Lebensenergie gestärkt und für gesundheitsfördernde, meditative oder sogar kampftechnische Zwecke genutzt wird. Der Begriff "Qigong" sowie die meisten heute bekannten Übungsreihen, sind zwar noch nicht sehr alt, aber ihre Wurzeln reichen weit zurück. Die Ursprünge werden in Jahrtausende alten schamanischen Heiltänzen vermutet, bei denen die Bewegungsmuster verschiedener Tiere imitiert wurden. In China stand die Entwicklung von Methoden, mit dem Qi zu arbeiten, vor allem in Verbindung mit dem Daoismus, einer Philosophie, die sich um Harmonie zwischen Mensch und Kosmos bemüht. Unter daoistischem Einfluss auf den aus Indien kommenden Buddhismus entstand im Shaolin-Kloster der Chan-Buddhismus (japanisch: Zen), der wiederum einen eigenen Qigong-Stil hervorbrachte.
Die verbreitetsten Übungsformen des Qigong basieren auf langsamen, konzentriert ausgeführten Bewegungen, die fließend von einer Position in eine andere führen. Dabei werden überwiegend langsame, tiefe Atemtechniken angewendet. Deshalb wird Qigong auch als "Meditation in der Bewegung" bezeichnet. Die Übungen helfen, sich zu entspannen und Stress abzubauen. Sie fördern die Geschmeidigkeit des Körpers und lösen energetische Blockaden auf. Bei neueren Untersuchungen soll auch ein harmonisierender Effekt auf den Blut- und Lymphfluss festgestellt worden sein. In der chinesischen Medizin wird Qigong heute als unterstützende Maßnahme in Therapie und Rehabilitation eingesetzt.
In der Egnoka Akademie wird Wudang-Qigong nach dem Großmeister Dan Gongxiong unterrichtet. Das Wudang-Gebirge in der Provinz Hubei (Zentralchina) wurde aufgrund seiner abgeschiedenen Lage und seiner Ruhe ab dem 7. Jh. zum Zentrum des Daoismus. Dort wurde eine große Anzahl von Klöstern gebaut, von denen jetzt noch über vierzig erhalten sind. Die Qigong-Praktiken, die im Wudang-Gebirge entstanden, genießen heute eine weltweite Anerkennung.
Es gibt mehrere Umschriften für chinesische Begriffe. Seit den 1980er Jahren hat sich allgemein die von den Chinesen selbst entwickelte Hanyu Pinyin-Umschrift durchgesetzt. "Q" steht hier für einen Laut,der wie "dch" ausgesprochen wird (wie in "Mädchen"). "Sh" wird wie "sch" ausgesprochen und "ch" wie "tsch". "X" steht für den Laut "ch" (wie in "ich").
Weitere Informationen zur Historie des Wudang Qi Gongs finden Sie hier :
Wudang Qi Gong aus der Sicht des Deutschen Vereins für Qi Gong Forschung und Wissenschaft e.V. (QFW)
Was ist (Wudang) Qi Gong?
Geschichtlicher Rahmen und geographische Lage
Wudang Qi Gong entstand im Wudanggebirge, einem Zentrum der daoistischen Lehre mit jahrtausendalter Geschichte. Das Wudang Qi Gong ist Ausdruck dieser daoistsichen Philosophie, deren Wurzel bis in die "Frühlings- und Herbstperiode" (722 - 481 v. Chr.) der chinesischen Zeiteinteilung zurückreicht. Der Kern dieser Lehre entfaltet sich besonders in der Literatur des auch im westlichen Kulturkreises bekannten "dao de jing" von Laotse, sowie den bei uns eher unbekannteren Werken des "zhou- yi- can-tong-qi" und des "huang-ting-jing". So vereint sich im Wudang Qi Gong eine lange Geschichte mit tiefer daoistischer Weisheit. Diese Weisheit wurde und wird auch heute noch in der einzigartigen Umgebung des Wudang Gebirges kultiviert. Klare, blaue Bergseen, die üppig grünbedeckten insgesamt 72 Berggipfel, die geheimnisvollen Höhlen, sowie die erfrischenden Bäche, Teiche und Wasserquellen machen die Qi Gong Übungen an diesem Ort zu einem ganz besonderen Erlebnis. Das Wudanggebirge selbst liegt in der chinesischen Provinz Hubei im Bezirk der Stadt Danjiangko und ist ein berühmter, heiliger Ort in China. Heilig deshalb, weil dort unzählige energiereiche Plätze vorzufinden sind, welche seit Jahrhunderten von Qi Gong Meistern und dessen Schülern genutzt werden, um sich in der Praxis optimal zu entwickeln. Die Geschichte Chinas kennt viele berühmte daoistische Meister und Mönche aus diesem Gebiet. Das Besondere an diesen Meistern und Mönchen war und ist unter anderem die Fähigkeit, kranken Menschen ganz entscheidend beim Gesundungsprozess zu unterstützen. Durch Energieabgabe, Heilkräuter und das Unterrichten von speziellen Qi Gong Übungen sollte die Genesung eingeleitet und fortgeführt werden. Unter den verschiedenen Übungen hoben sich besonders fünf hervor , welche eine starke Wirkkraft auf den Übenden hatten. Diese 5 Übungen sollen gleich im Zentrum der Betrachtung stehen.
Die 5 Übungen des Wundang Qi Gong
Bevor wir detaillierter auf diese 5 Wudang Übungen eingehen, wollen wir kurz eine generelle Beschreibung und Erklärung des Qi Gong geben. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Qi kann übersetzt werden mit (Lebens-) Energie. Gong bedeutet soviel wie Arbeit oder Übung, beide Worte zusammen ergeben „Energieübung“. Nach der traditionellen chinesischen Medizin befindet sich im Körper neben Organen, Blut, Muskeln, Knochen, Zellen usw. noch eine weitere feinstoffliche Komponente, nämlich die Energie. Ähnlich wie das Blut in den Arterien und Venen fließt, geht sie davon aus, dass das Qi in sogenannten Meridianen (Energie- Laufbahnen) durch den ganzen Körper fließt. So hat zum Beispiel jedes Organ eine eigene Energielaufbahn. Wenn das Qi frei und üppig auf diesen Bahnen strömen kann, fühlt sich der Mensch wohl und ist gesund. Zusätzlich zu den Meridianen bestehen im Körper verschiedene Energiezentren, die „Dan Tian“ genannt werden und häufig auch als „Ozean der Energie“ beschrieben werden. Hier soll das Qi in ausreichendem Maße angesammelt und gespeichert werden. Die zumeist im Stehen ausgeführten Qi Gong Übungen, welche langsame und harmonische Bewegungsabläufe mit Konzentration und Vorstellungskraft verbinden, haben somit zum einen das Ziel, den ungestörten Qi Fluss im Meridiansystem zu gewährleisten und zum anderen das Dan Tian mit Qi aufzufüllen. Wie das Sprichwort schon sagt, führen viele Wege nach Rom und diejenigen, die sich schon ein bisschen über Qi Gong informierten werden feststellen, dass es mehr als nur fünf, fast unendlich viele verschiedene Qi Gong Übungen und Richtungen gibt. Zurückzuführen sind die meisten dieser verschiedenen Stile jedoch auf 2 Hauptströmungen des Qi Gong: dem Shaolin Qi Gong und dem Wudang Qi Gong.
Gehen wir nun tiefer auf die Besonderheiten und Inhalte des Wudang Qi Gong ein.
Das Wudang Qi Gong legt den Hauptfokus seines Interesses auf den inneren und gesundheitlichen Aspekt der Energiearbeit. Ziel der inneren Energiearbeit ist es, wie der Name schon vermuten lässt, das Qi im Inneren des Körpers anzuhäufen und fließen zu lassen, so dass der Übende sich einer starken Gesundheit und eines langen Lebens erfreuen kann. Die Intention der Qi Gong Meister, welche diese Übungen vor langer Zeit entwickelten, war es, die Übungen ständig zu verfeinern und zu verbessern, damit Geist und Körper in einen harmonischen Einklang finden. Die Übungen wurden von Generation zu Generation immer nur an eingeweihte und ausgewählte Schüler weitergegeben, so dass Autenzität , Originalität und ständige Weiterentwicklung gewährleistet waren. Durch diesen Prozess der Wissensweitergabe blieben die 5 Übungen des Wudang Qi Gong bis heute erhalten. Die 5 Übungen des Wudang Qi Gong sind also das Resultat von Jahrhunderte langer Forschung.
Diese 5 Übungen sind so auf einander abgestimmt, dass alle Energiezentren und –bahnen auf sehr effiziente Weise funktionieren können. Nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bildet dieses das Fundament für Gesundheit und geistige Frische. Jede einzelne der 5 Übungen hat bestimmte Wirkungen.
Durch die Übungen lernt man:
neue Energie aufzunehmen und diese im Körper laufen zu lassen negative und verbrauchte Energie aus dem Körper auszuleiten in ein körperliches und geistiges Gleichgewicht zu finden verschiedene in der Natur vorkommende Energien aufzunehmen und zu unterscheiden die Atmung auf besondere Weise zu nutzen, um eine physische und seelische Entspannung zu erleben In China werden diese Übungen bei den verschiedensten Symptomen und Krankheiten eingesetzt (Herz- Kreislauf- Probleme, Verdauungserkrankungen, Schlaflosigkeit, Krebs, Depression, Rückenprobleme, Schmerzzustände und viele andere).
Ein Tag im Leben eines Wudang Meisters
Stellen wir uns vor, wir könnten einige Jahrhunderte zurück in die Zeit reisen und den berühmten Meister Zhang San Fen für einen Tag begleiten. Was würden wir beobachten und erleben können?
Wahrscheinlich würde uns zunächst auffallen, dass der Meister eine zerlumpte, fast bettlerartige Erscheinung hat. Wir würden nachvoll ziehen können, warum er auch den Spitznamen „Der Schlampige“ bekommen hat.
Des Weiteren würden wir vielleicht auf den zweiten Blick wahrnehmen, dass seine weißreinen und strahlenden Augen im auffallenden Gegensatz zu seiner dreckigen Kleidung stehen. Was würden wir sonst erfahren und sehen, wenn wir ihn begleiten würden?
...die Armee des Kaisers ist im Wudang Gebirge unterwegs und sucht nach Zhang San Fen. Hat er etwa gegen das Gesetz verstoßen oder anderen Menschen Schaden zugefügt? Natürlich nicht, denn das würde der friedfertigen Haltung eines Meisters widersprechen. Der Grund für die Suche nach Zhang San Fen war folgender: viele Menschen erfuhren durch die Hilfe des Meisters Heilung ihrer Krankheiten oder Lösungen ihrer Lebensprobleme. Dadurch wurde er so bekannt, dass ihm sein Ruf quasi bis zum höchsten chinesischen Oberhaupt, dem Kaiser, vorauseilte. Dieser wiederum will natürlich ebenso von dessen Fähigkeiten profitieren. Deshalb sendet er seine Truppen aus, um ihn zu finden. Zum Leidwesen des Kaisers jedoch ohne Erfolg, denn Zhang San Fen hat sich schon längst in eine weit abgelegene und nur schwer zu erreichende Höhle zurückgezogen, um Qi Gong Übungen auszuführen. Von Ruhm, Anerkennung und Macht hält er nichts. Lieber flüchtet er davor, weil er weiß, dass diese auch viele Probleme mit sich bringen. Er will frei bleiben und weiter die Natur und Qi Gong erforschen. Dass er seit einigen Tagen kaum etwas gegessen hat stört ihn scheinbar kaum. Er ist mit wenig Nahrung und Komfort zufrieden und braucht nicht viel zum Leben. Während er also bescheiden seinen Übungen nachgeht, hört er plötzlich ein Zischen und komische andere Geräusche. Neugierig versucht er, die Ursachen hierfür heraus zu finden. Er schaut sich ganz genau um und entdeckt dabei, dass gerade ein Kampf stattfindet zwischen einer Schlange und einem großen Vogel. Der Vogel versucht, die Schlange zu greifen und zu töten. Der Vogel ist stark und groß, die Schlange jedoch klein und schwach. Normalerweise ein leichtes Spiel für den Vogel, könnte man denken. Zhang San Fen beobachtete jedoch genau das Gegenteil, denn die Schlange war so wendig und flink, dass der Vogel sie nie zu packen bekam und enttäuscht den Rückzug antreten musste. Aufgrund dieser interessanten Beobachtung entwickelte Zhang San Fen eine spezielle Energieübung, welche die Bewegungen der Schlange nachahmte. Weich, flexibel und sanft sah diese Energieübung aus, welche heute auch als Tai Chi Chuan bekannt ist. Somit erfand er eine der bis heute noch populärsten Bewegungskünste, indem er einfach nur die Natur und deren Gesetze beobachtete und auf den Menschen übertrug.
Am Abend setzt sich Zhang San Fen auf einen vor den Raubtieren geschützten Felsvorsprung, um unter dem klaren und prachtvollen Sternenhimmel zu meditieren. Vielleicht sogar die ganze Nacht, denn viel Schlaf braucht er schon lange nicht mehr. Gutes Qi Gong Üben ist wie guter Schlaf. Ob es in der Nacht kalt ist oder nicht, interessiert ihn ebenfalls wenig.
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Vereins für Qi Gong Forschung und Wissenschaft e.V. (QFW) http://www.wudangqigong.de/

Wudang Qi Gong, nach Großmeister Dan Gongxiong in der Egnoka - Akademie
Qi Gong Beiträge
Qi-Gong und Heilkunst Obwohl auch in anderen Ländern das Qi eine große Rolle in der Heilkunst wie im täglichen Leben spielt, wurde die Energielehre erst in China zu einer exakten Wissenschaft entwickelt. Die chinesische Medizin kennt auch Heilkräuter und andere wirksame Techniken der Heilung, am bekanntesten im Westen sind jedoch die verschiedenen Arten der Energiearbeit. Manche Formen, wie zum Beispiel die Akupunktur, können nur von gut ausgebildeten Fachleuten und Ärzten eingesetzt werden, andere, wie viele Formen des Qi-gong, entwickelten sich zu einer Volksheilkunde, die zur Vorbeugung und als unterstützende Begleitung für andere Therapien verwendet wird.
Als etwa um 1800 die traditionelle chinesische Medizin von der westlichen verdrängt wird, schwindet auch das Interesse am Qi-gong. Es gerät fast völlig in Vergessenheit. Erst in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts gibt es wieder Bemühungen Qi-gong zu verbreiten. Seit den 50er Jahren wird die chinesische Medizin wieder gleichberechtigt neben der westlichen praktiziert und es gibt auch Bemühungen, Qi-gong mit den Mitteln der westlichen Medizin zu erforschen und auszuwerten. Über Jahrtausende wurden die Methoden des Qi-gong, wie Atemübungen, Heilgymnastik, Psychotraining und Meditation mündlich überliefert. Viele Menschen üben sich noch heute darin, um ihren Geist zu stärken, ihre Gesundheit zu stabilisieren und den Körper zu kontrollieren. Man konnte mit diesen Praktiken auch außerordentliche Fähigkeiten erlangen, die meist rational nicht zu erklären sind.
Alle Richtungen und Methoden des Qi-gong beruhen auf den Erkenntnissen der traditionellen chinesischen Medizin und dienen der Pflege der Gesundheit, Atemschulung und Verhinderung normaler Alterserscheinungen. Außerdem wird eine spirituelle Entwicklung angestrebt, die den Menschen in moralischer und psychologischer Hinsicht schult. Qi-gong ist eine Lebensphilosophie. In den letzten Jahren werden in China und Japan die Auswirkungen des Qi-gong auf den Menschen mit den Mitteln moderner Technik erforscht. Einige chinesische Ärzte behaupten sogar, dass Qi-gong die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts wird.
Fa-gong und die Qi-Trance
Mit Fa-qi wird die Fähigkeit Qi zu übertragen bezeichnet. Im Gegensatz zu Reiki wird sie durch langes Üben von Atem-, Konzentrationstechniken, sowie aufrechter innerer und äußerer Haltung erreicht. Durch das Entwickeln des Dan-tian wird Qi gesammelt, das dann übertragen wird. Anders als bei Reiki wird hier Qi gezielt übertragen und körperliche wie mentale Vorgänge aktiv beeinflusst. Beim Erlernen ist längere Reiki-Praxis jedoch von Vorteil. Das Qi wird gezielt durch die Handflächen, den Punkt Lao-gong, oder Mittel- und Zeigefinger abgegeben. Man nimmt dabei Wärme oder Kribbeln war. Diese besondere Form des Qi-gong ist auch heute noch Teil der traditionellen chinesischen Medizin und wird sehr erfolgreich als Ergänzung zur modernen Medizin angewandt. Während der Qi-Übertragung beginnt dieses in den Meridianen wieder zu fließen. Blockaden beginnen sich zu lösen. Man spricht dabei vom angeregten Qi-Fluss. Dies macht sich auch körperlich bemerkbar. Der Empfänger beginnt sich zu unwillkürlich zu bewegen. Diese Bewegungen sind nicht bewusst gesteuert und können auch länger anhalten. Diese Form heißt in China Zi-fa-gong oder intuitives Qi-gong. Nach Art der Bewegung werden diese dem Tiger, dem Bären, dem Affen, dem Hirsch und dem Vogel zugeordnet. Daraus entstand auch "das Spiel der 5 Tiere". Die Erscheinungsformen der Bewegung werden den fünf Wandlungsphasen zugeordnet. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf Blockaden im Energiesystem ziehen und sie wirkungsvoll aufheben. Es gibt dabei zwei Formen, wobei sich die erste sich wie oben beschrieben in Bewegung ausdrückt. Dabei ist man sich seiner Handlungen voll bewusst. Man kann damit jederzeit aufhören. Die meisten Menschen genießen es allerdings, da sie die positiven Wirkungen spüren. Die zweite Form führt tiefer. Man erfährt einen Zustand absoluter Entspannung, dessen Tiefe vom Qi-gong-Meister gesteuert werden kann. 10 Minuten in diesem Zustand wirken wie einige Stunden Schlaf. Dabei werden selbst hartnäckige Blockaden im Energiesystem gelöst und der Gesamtzustand verbessert. Je tiefer die Trance ist, umso mehr kommt man in Gleichklang mit dem inneren Qi. In diesem Zustand ist man sehr empfänglich für außersinnliche Wahrnehmungen, auch die Fähigkeit der Intuition wird geweckt und entwickelt. Menschen, die vor schwierigen Entscheidungen stehen oder Zukunftsängste haben, erkennen plötzlich ihren Weg. Auch eine sanfte Form der Rückführung, die tiefe Einblicke ins eigene Ich gibt, ist möglich.
Qi-gong, das Bearbeiten der Energie, war früher unter dem Begriff Dao-yin, das sinngemäß mit Strecken und Zusammenziehen des Körpers übersetzt wird, bekannt. Es wird in Asien seit Jahrtausenden praktiziert, um die Gesundheit zu erhalten und den Genesungsprozess bei Krankheiten zu fördern. In den letzten Jahren erkannte man auch im Westen die Vorteile dieser sanften Bewegungsmeditation, die weit mehr ist als Gymnastik. Qi-gong kräftigt Körper, Geist und Seele. Es bringt die innere Ruhe zurück und hilft Stress abzubauen, aber auch dagegen vorzubeugen. Qi-gong bietet die Möglichkeit Körper, Geist und Seele auf natürliche Weise zu stärken. Es bietet nicht nur körperliche und mentale Kräftigung, sondern auch eine tiefgreifende Philosophie.
Es gibt viele Richtungen des Qi-gong, die man nach Inhalt, Methodik und Philosophie in verschiedenen Gruppen einteilt. Heute existieren etwa 18 000 Stile dieses chinesischen Yoga. Trotz dieser Vielfalt ist allen eines gemein, die Einheit von Bewegung, bewusster Atemführung und Meditation. Gerade in einer Zeit steigender Stressbelastung kann Qi-gong, diese Kunst der Bewegung, helfen, Körper, Geist und Seele gesund und leistungsfähig zu erhalten. Auch viele Athleten nutzen heute Qi-gong um ihre Leistungen zu verbessern und mental stabiler zu werden. Chinesische Ärzte behaupten, dass Qi-gong sich zu der Wissenschaft des 21. Jht. entwickeln wird. Eine klare Abgrenzung ist jedoch sehr selten. Meistens sind die Qi-gong-Übungen Mischformen, die in die eine oder andere Richtung tendieren. Manche Qi-gong-Meister praktizieren zusätzlich zu den Übungen auch das Handauflegen, als Form des Wai-qi-liao-fa, um den Energiefluss zu harmonisieren.
Die Schule der Stille ( Jing-zuo-pai ): Hier wird die Meditation, die innere Arbeit, besonders hervorgehoben. Die Schule der bewußten Atemführung ( Tu-na-pai ): Verschiedene Atemtechniken werden zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Die Schule der inneren Alchimie ( Lian-dan-pai ): Hier gilt die Aufmerksamkeit speziell der Qi-Lenkung. Jing-gong: Dieser Begriff wird für alle Übungen, die im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt werden verwendet. Diese passiven Übungen bezwecken eine Entspannung des Körpers, eine Regulierung des Atems und eine geistige Wendung nach innen. Dong-gong: Diese Bezeichnung steht für die körperlich aktiven Übungen. Hier soll durch Koordination von Bewegung, Atem und Bewusstsein eine Kontrolle des Qi erreicht werden. Ying-gong: Diese Übungen werden in den Kampfkünsten zur Abhärtung und Kraftentwicklung geübt und befähigen zu fast übermenschlichen Leistungen. Ru-jia: Die konfuzianische Schule betont die Kultivierung des Geistes, um die Moral der Menschen zu stärken. Dao-jia: In der taoistischen Schule werden aktive und passive Übungen gelehrt, um zu einem Gleichgewicht von Körper und Seele zu finden. Fo-jia: Das Wesentliche der buddhistischen Schule ist die Erweiterung des inneren Bewusstseins durch Techniken der Visualisierung.
Verbesserung der körperlichen und geistigen Leitungsfähigkeit. Bessere Regenerationsfähigkeit nach Anstrengungen. Löst Muskelverspannungen und macht die Gelenke geschmeidig. Die gesamte Muskulatur wird auf schonende Weise trainiert. Der Organismus wird von Giftstoffen und Fett befreit, sowie die Haut gestrafft. Selbstwertgefühl. Die Anfälligkeit für Krankheiten sinkt. (www.8ung.at/karl-heinz.doppler/Qi-gong)
FettverbrennungstrainingFettverbrennungstraining bedeutet abnehmen, bei gleichzeitigem Muskelaufbau und die Verbesserung der Körperhaltung, Koordination, sowie der Beweglichkeit.
Entscheidend bei der Fettverbrennung ist, dass die Anzahl und das Volumen der Mitochondrien (Energielieferanten) in den Muskeln durch ein gezieltes Belastungstraining erhöht wird. Die Mitochondrien sind die Kraftwerke in der Muskulatur und sind verantwortlich für die Fettverbrennung.
Es ist wichtig zu wissen, dass bei der Fettverbrennung nach Möglichkeit die ganze Körpermuskulatur mit einbezogen sein sollte. Beim Ausdauer oder Krafttraining mit leichten Gewichten, 20 - 30 Minuten ohne Unterbrechung. Der Puls sollte je nach Alter zwischen 110 - 130 x pro Minute schlagen. Aus der Sicht des Ayurveda & Sport sollte während des Ausdauertrainings die Gesamtbelastung, 50% der eigenen Leistungsfähigkeit nicht überschreiten. Nach dem Training sollte in Ihnen ein Wohlgefühl entstanden sein d. h., Sie fühlen sich körperlich und geistig entspannt und fit. Ausgepowert sein bedeutet aus der eigenen Mitte zu fallen und eine Belastung für die eigene Gesundheit.
Zum Trainingsabschluss ist es sehr gut, die Muskulatur noch einmal mit Dehnübungen, am besten nach den Prinzipien des Yoga zu lockern. Durch das Langziehen der Muskelnfasern nach dem Training, wird die Kraftentfaltung der Muskulatur verbessert und der Erholungseffekt stellt sich schneller ein.
Geeignete Sportarten mit Ganzkörpereinsatz sind, Jogging, Nordic Walking, bestimmte Schwimmstile und Kampfsportarten, wie Shaolin Chi Kempo Kung Fu. Sport gegen Arthrose! Ist Sport Mord?{In Deutschland leidet jeder Zweite über 60 Jahre bereits an Arthrose. Der Grund ist häufig Übergewicht oder ein Mangel an richtiger, gesunder Bewegung.
Gesunder Sport ist die wichtigste Vorbeugung gegen Arthrose. Durch die Bewegung wird Gelenksschmiere aufgebaut.
Fakten:
Gelenksschonende Sportarten wie Rückenschwimmen, Kraulschwimmen, Walken, Radfahren, Qi Gong und Yoga entlasten Ihre Gelenke.
Nach ayurvedischen Prinzipien sollten Sie Ihre Belastungsgrenze von 50% nicht überschreiten. Betrachten Sie Ihren Körper als Verbündeten, der Ihnen Ratschläge und Tipps gibt.
Bei Überschreitung seiner Belastungsgrenze reagiert er mit Schmerz und zeigt Ihnen damit an, dass Sie stärker auf ihn Rücksicht nehmen und ihre Grenzen akzeptieren sollten.
Schon nach kurzer Zeit des ayurvedischen Trainings werden Sie feststellen, dass sich Ihre Leistungsgrenze ganz natürlich nach oben verschiebt.
Speziell mit Übungen aus dem Wudang Qi Gong lernen Ihre Gelenke sich sehr sanft und entspannt zu bewegen. Der verbesserte Energiefluss Qi, führt zu einer stärkeren Durchblutung Ihrer Gelenke und versorgt sie mit neuer Lebenskraft. Darüber hinaus entwickeln Sie eine Körperhaltung,
in der Sie aufrecht und entspannt stehen können und gleichzeitig Ihre Gelenke mit geringstem Energieaufwand zu bewegen.
Qi Gong Erfahrungsberichte aus den
Wochenkursen
Wochenendseminaren
Wochenkursen:
Name: Christian B., Alter: 38 Jahre, Beruf: Psychotherapeut
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich an die Qigong-Grundhaltung und die Langsamkeit der Bewegungen gewöhnt hatte. Zunächst fand ich es recht anstrengend, eine Stunde lang auf diese Weise zu stehen. Mit den Monaten habe ich dann gemerkt, wie gut mir diese neue Art der Aufrichtung und des mit tief gebeugten Knien Stehens tut. Mein Körper kann sich dabei immer umfassender lockern und langsam ein neues Gleichgewicht finden. Die entspannten und angenehmen Momente während der Übungen und im Alltag werden mit fortschreitendem Üben immer häufiger: ich erlebe sie meistens als aufsteigende Wärme und ein lustvolles Ins-Fließen-Kommen. Außerdem haben sich im Verlauf des ersten halben Jahres meine Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden ziemlich gebessert. Besonders wohltuend finde ich, dass der körperliche Entwicklungsprozess beim Qigong sehr behutsam und in kleinen Schritten verläuft – nach dem Prinzip „der Körper weiß selbst, was im als nächstes gut tut“. Selbst vom Schulsport „traumatisierte“ Personen wie ich können sich auf diese sanfte Art mit ihrem Körper versöhnen.
Name: Annette Kretschmer, Alter: 46 Jahre, Beruf: Reinigungskraft
Ich besuche seit 15 Monaten die EGNOKA Schule und lerne Qi Gong. Hier ist eine nette und ruhige Atmosphäre. Durch das ausüben von Qi Gong habe ich meinen Körper neu kennen gelernt. Die Qi Gong Übungen zeigen mir das ich auch mit ruhigen und langsamen Bewegungsabläufen, etwas Gutes für mich und meinen Körper erreichen kann. Nach der Qi Gong Stunde fühle ich mich ruhig, ausgeglichen und leicht. Ich bin der Meinung auch meine Konzentrationsfähigkeit, ist dadurch besser geworden. Qi Gong ist für mich wichtig geworden. Ich versuche es in meinen Alltag und meiner Freizeit mit einzubauen.
Name. Ute R., Alter: 50 Jahre, Beruf: Ergotherapeutin
Ich bin 50 Jahre alt und mache seit 4 Jahren Kempo und seit 1 Jahr Qi Gong. Dabei steht bei mir der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Bei Kampfsportarten wie Kempo wird die Muskulatur des ganzen Körpers aufgebaut und trainiert. Man beansprucht alle Muskeln und Gelenke bis zu den Zehen. Für mich heißt das, wenn ich regelmäßig Sport treibe, habe ich fast keine Beschwerden in Rücken und Gelenken. Außerdem ist diese Sportart sehr gut zum Stressabbau geeignet. Eine kurze Meditation zu Beginn und am Ende der Übungseinheit tragen dazu bei, genau wie Übungen, die Kraft, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen erfordern. Wichtig sind für mich auch die kleinen Gruppen und ein Training, das auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist, da ich in meinem Alter nicht mehr so leistungsfähig bin. Qi Gong kam mir am Anfang trotz der einfachen Bewegungen sehr schwer vor. Auch die langsame Art, die Bewegungen auszuführen, ist schwerer, als man denkt. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an dieses Bewegungsmuster und erstaunlicherweise ändert sich mit der Zeit die Körperhaltung. Mein Hohlkreuz, das ich immer schon hatte, reduziert sich, eine gerade Haltung der Wirbelsäule wird möglich. Eine erstaunliche Erfahrung für mich.
Name: Gerhard Staguhn, Alter: 53 Jahre, Beruf: Freier Autor
Für mich als 53-jährigen Mann, der die meiste Zeit am Schreibtisch sitzend zubringt, haben Qigong und Kempo geradezu wundersame Wirkungen gezeigt: Meine Rückenprobleme(chronische Verspannungen und Schmerzen im Lendenwirbel-Bereich) sind im laufe eines Jahres fast ganz weg. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, beim Gehen und Stehen eine aufrechtere Haltung einzunehmen. Auf der geistigen Ebene spüre ich eine deutliche Zunahme des Selbstbewusstseins und Verschwinden von Ängstlichkeiten. Ich bewege mich sicherer und gelassener durch die hektische Welt. Die Bodenhaftung hat zugenommen, nicht nur was das Stehen auf beiden Beinen betrifft, sondern auch in geistiger Hinsicht. Ich bin absolut begeistert von dieser Verbindung von Qigong und Kempo, die an Deiner Schule gepflegt wird.
Name: Violetta Wesolowska, Alter: 41 Jahre, Beruf: Psychologin
Seit drei Jahren besuche ich Qi-Gong und Yoga Kurse in der Egnoka Schule. Schon nach kurzer Zeit komme ich zur inneren Ruhe; egal wie stressig mein Tag war. Bei einigen Qi-Gong Übungen entstehen manchmal körperliche Symptome, wie z.B. leichte Übelkeit und Zittern, die ich als Zeichen für sich lösende Blockaden interpretiere. Danach fühle ich mich ausgeglichen und der Zugang zur Lebensfreude bleibt noch Tage danach erhalten.
Wochendendseminaren
Name: Annette Kretschmer Alter: 48 Jahre
Am 5.12.2006 habe ich am Qi Gong Seminar teilgenommen. Thema: Lebermeridian Meridiane sind Leitbahnen die unsere Lebensenergie Qi im ganzen Körper transportieren. Wir besitzen davon Haupt- und Nebenbahnen und viele Bahnen liegen unter unserer Haut, wie ein Netzwerk. Am Anfang des dreistündigen Seminars lockerten wir unsere Muskeln und Gelenke mit Aufwärmübungen. Dann folgten mehrere Qi Gong- Übungen. Der kleine Kreislauf versorgt unsere Organe mit Energie. Danach aktivierten wir unseren Nierenstrom und mit einer Stehübung füllten wir unseren ganzen Körper mit neuer Energie ( Qi ) auf. Wir bekamen alles in Ruhe erklärt und für Fragen war auch noch genügend Zeit. Nach dem wir nun schon etwas gutes für unseren Körper getan hatten, wurden uns die Energiepunkte vom Lebermeridian erklärt. Es wurde gezeigt, wo sie am Körper liegen und wie wir sie aktivieren. Wie wichtig die Leber ist und welche Problemzonen wir mit der Übung lösen können, z. B. bei Knieschmerzen, Entzündungen im Körper und bei Augenproblemen. Wir wiederholten die Übungen mehrmals, so dass alles gut im Gedächtnis blieb. Dadurch haben wir die Möglichkeit zu Hause zuüben. Während der Übungen spürte ich, das sich etwas in mir tat. Es stieg eine angenehme Wärme im Körper auf. Nach dem Seminar ging ich entspannt nach Hause. Die angenehme Wärme verspürte ich noch den ganzen Tag. Es war ein intensives, informatives Seminar. Ich freu mich schon auf das Nächste.
Name: Christina Zimmermann, Alter: 54 Jahre, Beruf: Direktionsassistentin
Den dreistündigen Qi Gong Kurs zum Spezialthema „ Magenmeridian „ habe ich sehr anregend, wirkungsvoll, wohltuend und anhaltend positiv beeinflussend empfunden. Die Übungen wurden uns vom Lehrer sehr anschaulich und einprägsam vermittelt und sind daher gut nachvollziehbar. Die drei Stunden in einer angenehmen und konzentrierten Gruppe sind viel zu schnell vergangen und haben Lust auf weitere Erfahrungen gemacht.